Antrag: Prüfung einer möglichen Schwerverkehrsbeschränkung für die Röntgenstraße in Martinsried

 

Prüfantrag:

Die Verwaltung möge – je nach Zuständigkeit – prüfen bzw. prüfen lassen, ob nach geltendem Recht Schwerverkehrsbeschränkungen für die Röntgenstraße in Martinsried zwischen den Einmündungen der Einsteinstraße erlassen werden können, wie komplette Sperrung für Lkw/Anlieger frei oder Tonnagebeschränkung 7,5 t / Anlieger frei.

 

Begründung:

Die Röntgenstraße wurde als reine Wohnstraße konzipiert und mit mehreren Verschwenkungen versehen. De facto wird diese nur ca. 5,8 m breite Ortsstraße jedoch weitgehend als Durchgangsstraße genutzt. Besonders problematisch sind schwere Lkw, die Lärmspitzen verursachen und die im Begegnungsverkehr insbesondere im Bereich der Verschwenkungen auch bei Einhaltung von Tempo 30 nicht selten kritische Situationen herbeiführen, da die dem absoluten Minimum entsprechende Fahrbahnbreite in den Verschwenkungen effektiv nicht ausreicht. Außerdem führen Bremsmanöver vor den Verschwenkungen mit anschließender Beschleunigung zu verstärkter Lärmbelästigung, die in Immissionsprognosen nicht berücksichtigt werden.

Die Röntgenstraße ist für Schwerverkehr völlig ungeeignet! Schon eine Tonnagebeschränkung auf 7,5 t würde zu mehr Sicherheit und geringerer Lärmbelästigung auf dem gesamten Abschnitt führen.

Vollständiger Antrag “Lkw-Beschränkung Röntgenstraße”

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