Unsere Petition „Aufruf zu einer Kieswende“ war erst der Anfang, denn wir sind der festen Überzeugung, dass es in Zukunft keine Alternative zur Kreislaufwirtschaft gibt, und der große Nachholbedarf in Bayern ist nicht zu bestreiten, wenn man auf das Nachbarland Baden-Württemberg oder gar auf die Schweiz schaut.
Die Fa. Glück hat durch Herrn Wahl in einem Leserbrief im Münchner Merkur erklärt, sie hätte eine Recyclingbetonanlage in Planegg beantragt, was aber abgelehnt worden wäre.
Um effizientes Baustoffrecycling zu realisieren, benötigt man Recyclingparks, die zwecks Einsparung von umweltbelastenden LKW-Kilometern in maximal 25 km Umkreis der „urbanen Minen“, also der städtischen Abbruchstellen liegen sollten, nicht aber nahe an dichtbesiedelten Wohngegenden und nicht in Orten, die ohnehin vom Verkehr schon grenzwertig belastet sind wie das z.B. für die Würmtalgemeinden gilt.
Es gibt in verschiedenen Bundesländern Recyclingparks die entweder auf freien Flächen oder in Industriegebieten liegen, nicht aber auf Kiesabbauflächen, was auch weder sinnvoll noch notwendig ist. Recyclingparks benötigen sehr viel weniger Fläche als Kiesgruben und stellen keinen derart gravierenden Eingriff in die Landschaft dar, das Grundwasser wird nicht beeinträchtigt. Es gibt um München große autobahnnahe Freiflächen, die unbewaldet sind.
Dort sollten Recyclingparks errichtet werden!
Weiter geht es mit einer für Anfang 2020 von unserem Ortsverband geplanten Vortragsveranstaltung mit anschließender Diskussion. Referent wird ein Unternehmer sein, der einen hochmodernen und vorbildlichen Recyclingpark betreibt und der 2016 den Deutschen Umweltpreis für seine Verdienste um das Baustoffrecycling erhalten hat.
Münchner Merkur , Leserbrief 15.10.19 von Herrn Wahl (Firma Glück)

Bezugnahme zu dem Leserbrief von Herrn Wahl (Firma Glück) in unserem Leserbrief vom 8. November, den der Münchner Merkur leider nicht druckte.
Sehr geehrte Frau Kalenda,
Sehr geehrter Herr Deny,
unsere Petition „Aufruf zu einer Kieswende“ war erst der Anfang, denn wir sind der festen Überzeugung, dass es in Zukunft keine Alternative zur Kreislaufwirtschaft gibt, und der große Nachholbedarf in Bayern ist nicht zu bestreiten, wenn man auf das Nachbarland Baden-Württemberg oder gar auf die Schweiz schaut. Die Fa. Glück hat durch Herrn Wahl in einem Leserbrief in Ihrer Zeitung erklärt, sie hätte eine Recyclingbetonanlage in Planegg beantragt, was aber abgelehnt worden wäre. Um effizientes Baustoffrecycling zu realisieren, benötigt man Recyclingparks, die zwecks Einsparung von umweltbelastenden LKW-Kilometern in maximal 25 km Umkreis der „urbanen Minen“, also der städtischen Abbruchstellen liegen sollten, nicht aber nahe an dichtbesiedelten Wohngegenden und nicht in Orten, die ohnehin vom Verkehr schon grenzwertig belastet sind wie das z.B. für die Würmtalgemeinden gilt. Es gibt in verschiedenen Bundesländern Recyclingparks die entweder auf freien Flächen oder in Industriegebieten liegen, nicht aber auf Kiesabbauflächen, was auch weder sinnvoll noch notwendig ist. Recyclingparks benötigen sehr viel weniger Fläche als Kiesgruben und stellen keinen derart gravierenden Eingriff in die Landschaft dar, das Grundwasser wird nicht beeinträchtigt. Es gibt um München große autobahnnahe Freiflächen, die unbewaldet sind. Dort sollten Recyclingparks errichtet werden! Weiter geht es mit einer für Anfang 2020 von unserem Ortsverband geplanten Vortragsveranstaltung mit anschließender Diskussion. Referent wird ein Unternehmer sein, der einen hochmodernen und vorbildlichen Recyclingpark betreibt und der 2016 den Deutschen Umweltpreis für seine Verdienste um das Baustoffrecycling erhalten hat. Zu diesem Thema bitten wir Sie um einen zeitnahen Termin für ein Pressegespräch.
Mit freundlichen Grüßen Judith Grimme und Dr. Jürgen Peters Sprecher
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