Flächenfraß im Grünzug: Der nächste Schritt
Nachdem kürzlich ein großer Teil des Grünzuges zwischen Planegg und Martinsried dem Kiesabbau zum Opfer gefallen ist, soll der Flächenfraß nun im Grünzug zwischen Martinsried und dem Wissenschaftsgebiet von LMU, IZB und MPI weitergehen.
Hier sind zwei gegenüberliegende Grünflächen, M12 und S3, im Flächennutzungsplan vom Gemeinderat als Mischgebiet eingestuft und damit zur Bebauung freigegeben worden.
Wir haben dagegen Einwendungen vorgebracht, weil hierdurch ein Engpass im Grünzug geschaffen wird, der dessen Funktion als Frischluftschneise empfindlich beeinträchtigt.Außerdem gibt es bis heute keinerlei Verkehrskonzept für die Anbindung der zukünftigen U-Bahn-Endstation an den Verkehr, insbesondere den ÖPNV!
Das wird noch problematisch genug, wozu also jetzt eine Änderung des Flächennutzungsplans?
Das wird noch problematisch genug, wozu also jetzt eine Änderung des Flächennutzungsplans?
Es ist mittlerweile unumstritten, dass Grünflächen im Sommer wie große, kühlende Klimaanlagen wirken. Wir fordern, dass endlich dem fortschreitenden Flächenverbrauch ein Ende gesetzt und dem Erhalt der Lebensqualität in der Gemeinde die höchste Priorität eingeräumt wird!


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